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Tipps und Tricks
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Fingersträucher sind "Sofortblüher", denn man braucht nicht nach der Pflanzung lange auf den ersten Flor zu warten. Außerdem blühen diese Potentilla-Hybriden ununterbrochen von Juni bis September. dafür verlangen die flach wurzelnden Gehölze lockeren, durchlässigen Boden in gutem Pflegezustand und zwar helle, aber nicht sonnenheiße und trockene Plätze.
Stärkerer Rückschnitt von Zeit zu Zeit im Spätherbst oder nach dem Winter beeinflusst positiv Blütenfülle und größe.
Geeignete Erde für Steingärten besteht besteht aus einem Gemischaus unkrautfreiem, stark verrottetem Kompost, bindiger Lehmerde und grobem Sand, eventuell mit Zusatz von kohlensaurem Kalk. Nicht damit sparen, gleichmäßig um die Pflanzen zwischen ihnen verteilen und etwas andrücken. Auch Fugen von Trockenmauern wieder auffüllen und eventuell mit eingeklemmten kleinen Steinen Halt geben.
Die Mandarinrose (Rosa moyesii) wächst wild in Westchina, wurde 1890 in der Provinz Setschuan gefunden und 1903 als Gartenpflanze eingeführt. Der Strauch wächst sparrig, straff aufrecht 2 - 3 m hoch und bildet im Juni 3- - 5 cm große, weinrote, ungefüllte Blüten. Den Blüten folgen große, sehr zierende, dunkelorangerote, flaschenförmige Früchte.
Schlingende Loniceraarten zählen zu den wichtigsten Kletterpflanzen. Passende Plätze sind warme, licht- bis hell beschattete Plätze. Sie werden je nach Art und Sorte 2 - 4 m hoch, gerade richtig für Pergolen, Lauben, Zäune, Gitter, Laternenpfosten, Fallrohre von Regenrinnen und dergleichen oder um in Bäumen zu klettern.
Buntblättrige Stauden für herbstlich geschmückte Blumenkästen und -kübel sind unter anderem verschiedene Sorten von Günsel (Ajuga reptans), buntblättrige Seggen wie die weißbunte Carex hachioensis "Evergold" mit weißem Mittelnerv und grünem Randstreifen der Halme.
Diese Pflanzen lassen sich gut kombinieren mit weiß- oder gelbbunten, kriechenden Pfaffenhütchen (Euonymus fortunei).
Die Blätter von Artischockenpfanzen sterben im Herbst ab. Da Artischocken aus wärmeren Ländern stammen, stellen sie hiesige Winter mitunter auf auf eine harte Probe. Deswegen sorgst man entsprechend vor, häufelt zuert an und legt vor der eigentlichen Frostperiode einige Fichtenzweige über. Auch Herbstlaub sorgt als Schutz.
Bärlauch sät man im November, denn Bärlauch ist Frost- oder Kaltkeimer. Die Samen keimen daher nur nach frosteinwirkung. Frühjahrssaat ist nicht ratsam. Wer jedoch schon im nächsten frühjahr Bärlauchblätter ernten will, steckt vorteilhaft im November die kleinen Zwiebelchen.
Quelle:Garten und Familie in Hannover/11.08